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Auch Fenster und Türen können nachhaltig sein. Dafür sorgen Initiativen wie Rewindo, die sich das Recycling von Fenstern, Rollladen und Türen aus Kunststoff zum Ziel gemacht haben.

Von Stephan Knaut, Fenster Knaut GmbH

 

Nachhaltigkeit ist ein erheblicher Faktor für den Unternehmenserfolg geworden. So hat eine Studiefestgestellt, dass Zusammenhänge zwischen dem sozialen und ökologischen Profil und der wirtschaftlichen Leistung von Unternehmen bestehen. Soziale und ökologische Tätigkeiten eines Unternehmens kann beispielsweise Türen zu neuen Märkten öffnen. Unternehmen, die auf Nachhaltigkeitsaspekte Wert legten, schnitten laut der Studie im direkten Vergleich der wirtschaftlichen Leistung besser ab als die Konkurrenz.

Das gilt auch in der Bauwirtschaft und im Handwerk. Kunden erwarten, dass Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen sie erwerben, die Werte der Nachhaltigkeit und eines ökologischen Ansatzes ebenso repräsentieren.Dazu gehören nicht nur der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, sondern auch die Abfallvermeidung. Erwartungsgemäß fällt davon bei Neubau- und Modernisierungsprojekten eine ganze Menge Abfall an – beispielsweise bei Fenstern und Türen aus Kunststoff.

Werden diese Elemente einfach weggeworfen, verursacht das erheblichen Aufwand in der Verwertung. Die Abfallwirtschaft verwertet die gesammelten Kunststoffabfälle nahezu vollständig. Im Jahr 2015 hat sie 45 Prozent aller gesammelten Kunststoffabfälle werkstofflich und ein Prozent rohstofflich verwertet. 53 Prozent der Abfälle wurden energetisch verwertet, teilt das Umweltbundesamt mit und weist darauf hin: Aus Klima- und Umweltschutzsicht ist es wichtig, mehr Kunststoffabfälle werkstofflich zu verwerten.

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Daher kommt im Handwerk einer Initiative wie Rewindo erhebliche Bedeutung zu. Rewindo ist der Zusammenschluss der führenden deutschen Kunststoffprofilhersteller zu einer gemeinsamen Initiative. Deren Ziel: das Recycling von Fenstern, Rollladen und Türen aus Kunststoff zu erhöhen und ressourceneffizientes Wirtschaften zu fördern. Bei Renovierung, Abriss oder Sanierung von Gebäuden werden alte Kunststofffenster, -rollladen und -türen ausgebaut – und anstatt sie wegzuwerfen, werden sie von Rewindo recycelt, um sie zum Ausgangsmaterial für neue Fenster zu machen. Ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Kunststoffverwertung.

Nachhaltige Fensterverwertung und -produktion sinnvoll

Kunden können also bei der Wahl ihres Fensterbauers auf das Rewindo-Siegel vertrauen, suchen sie einen Partner, für den Nachhaltigkeitskriterien fester Bestandteil des unternehmerischen Tuns sind.Dies gibt Sicherheit bei der Entscheidung, denn nachhaltiger geht es wohl kaum: Aus den alten Fenstern und Türen entstehen neue, sodass sich ein „ewiger Kreislauf“ entwickeln kann.

Es spricht nichts gegen eine nachhaltige Fensterverwertung und -produktion. Design und Qualität sind davon unangetastet, sodass eine Neugestaltung des Hauses mit individuell ausgesuchten und perfekt abgestimmten Fenstern und Türen immer auch mit Blick auf die Umwelt durchgeführt werden kann. Übrigens: Dies führt auch zu einer verbesserten Substanz einer Immobilie. Die Menschen lassen sich Nachhaltigkeit gerne etwas kosten, sodass der Wert eines Hauses beziehungsweise der Mietzins durch umweltverträgliche Fenster und Türen steigt, sowohl beim Neubau als auch in der Modernisierung.

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Stephan Knaut ist Tischlermeister und Geschäftsführer von Fenster Knaut aus Geilenkirchen. Sein Unternehmen ist seit vielen Jahren führend im Markt für den Vertrieb und die Montage von hochwertigen Fenstern und Türen im Kreis Heinsberg und im Raum Aachen und repräsentiert als Partner der Initiative Rewindo nachhaltige Werte und Vorstellungen umfassend.Fenster Knaut ist „First Window Partner Gold Level“ des österreichischen Premium-Herstellers Internorm und vertreibt die europaweit anerkannten Produkte in der Region exklusiv. Ebenso arbeitet das Meisterunternehmen mit dem Hersteller Kneer Süd zusammen. Weitere Informationen unter  www.fenster-knaut.de

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