Was macht ein Loft zum Loft?

Was macht ein Loft zum Loft?

Erik Ritter
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Lofts liegen nach wie vor im Trend. Doch was macht ein Loft aus? Wie kann man einen Loft-Charakter selbst herstellen? Und welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein? Ein Loft – aus dem Englischen für Dachboden – zeichnet sich durch einen großen Raum mit hohen Decken und riesigen Fensterfronten aus. Dazu muss man jedoch nicht über den…

Lofts liegen nach wie vor im Trend. Doch was macht ein Loft aus? Wie kann man einen Loft-Charakter selbst herstellen? Und welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Ein Loft – aus dem Englischen für Dachboden – zeichnet sich durch einen großen Raum mit hohen Decken und riesigen Fensterfronten aus. Dazu muss man jedoch nicht über den Wortsinn gebenden Dachboden verfügen. Auch ein alter Industriebau ist nicht notwendig. Schaut man außerhalb der Großstädte, findet man immer mehr leerstehende Resthöfe. Alte Scheunen oder Bauernhäuser, aus denen nicht-tragende Innenwände und Zwischendecken entfernt werden, eignen sich hervorragend für eine Umgestaltung zum Loft. Wird durch die Entfernung einer Decke der Raum erhöht, eignet sich der Einsatz von Atelierfenstern, um die beiden Stockwerke zu verbinden und eine optische Einheit zu schaffen.

Offenes Mauerwerk zur Schau stellen

Der Ursprung von Lofts kann wohl in alten New Yorker Industriegebäuden gesehen werden, welche sich Künstler zu Wohn- und Arbeitsraum umgestaltet haben. Was den typischen Charakter ausmacht, sind Wände aus freigelegtem Mauerwerk. ziegel können allerdings auch nachträglich in einen Raum gemauert werden, um diese Optik zu erreichen. So kann man auch einer neueren Betonwand einen urbanen Industrielook verpassen. Verfügt das Haus nur über eine Innendämmung, ist das Freilegen von Mauerwerk natürlich keine gute Idee. Hier lohnt sich aber auch der Aufbau einer neuen Ziegelwand. Mit halbhohen Klinkermauern lässt sich ein großer Raum gut unterteilen. Damit können kleine Wohlfühlinseln geschaffen werden, welche eine Couch oder Sessel beherbergen. Der Eindruck, in einem einzigen großen Raum zu leben, wird hierdurch nicht zerstört.

Die richtige Beleuchtung auswählen

Indirekte Beleuchtung unterstreicht zusätzlich die industrielle Atmosphäre. Statt Deckenspots zu verwenden, erreichen Hängelampen in mattem Schwarz oder Kupferoptik die besten Resultate für eine stylische Ausleuchtung. Um das Mauerwerk richtig in Szene zu setzen, eigenen sich Wandspots, welche sowohl nach oben als auch nach unten ihre Strahlen auf die Steine werfen. Setzt man auf LED-Stripes, ist die richtige Farbtemperatur wichtig. Kaltes Weiß zerstört den gemütlichen Charakter. Wer Farben oder unterschiedliche Lichtszenen einsetzen möchte, sollte auch hier warme Farben, wie Orange- und Rottöne einstellen. LED-Stripes lassen sich gut hinter abgesetzten Bilderrahmen, auf Schränken oder unter Bartresen verlegen. Achten Sie darauf, dass man nicht direkt auf die Stripes schaut, sonst erkennt man die einzelnen LED. Für normale Lampen eignen sich Leuchtmittel in Vintage-Optik, mit geschwungenen Glühwendeln. Hier kann man sogar die Lampenschirme weglassen, da die Glühbirnen nicht so hell leuchten, wie beispielsweise Halogenbirnen. Schwarze Kabel sorgen hier wieder für den passenden Look.