Die Zahlen belegen es ganz deutlich: Deutsche werden immer dicker. Das hat verschiedene Gründe: Einerseits wird in deutschen Haushalten weniger frisch gekocht als früher. Das bedeutet, dass vermehrt Fertigprodukte zum Einsatz kommen die häufig viel Fett und Zucker enthalten. Sogar in pikanten Lebensmitteln aus der Dose oder dem Glas wie Rotkohl, Essiggurken oder eingelegtem Paprika ist Zucker zugesetzt. Außerdem verwirren viele Konsumenten die ständig wechselnden Ernährungsempfehlungen. Manche vergleichen die Trends mit Glückspiel in online Casinos, wo es einfach um den Zufall geht ob der große Gewinn ansteht oder man Geld verliert. Doch in Sachen Ernährung ist es einfach den Überblick zu bewahren, wenn man die Regeln der Ernährungspyramide kennt.

Ernährungsempfehlungen mit langer Tradition

Als die Lebensmittelknappheit der Nachkriegszeit vorbei war und viele verschiedene Lebensmittel in den Supermärkten erhältlich waren, machte sich in der Bevölkerung der Wunsch nach einer klar verständlichen Richtlinie für gesunde Ernährung breit. Auch die steigenden Lebensmittelpreise spielten bei der Entstehung der Ernährungspyramide eine Rolle. Im Jahr 1972 schließlich präsentierte die Kochbuchautorin Anna Britt Agnsäter aus Schweden das erste Modell. Ihr Ziel war es, Menschen eine gesunde, einfache und günstige Kost zu ermöglichen. Die Ernährungspyramide von damals unterscheidet sich in einigen signifikanten Punkten von den heutigen Modellen.

Wie das ursprüngliche Modell sieht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Pyramide vor, deren unterschiedlich großen Segmente Aufschluss auf die Häufigkeit des Verzehrs geben. Jene Lebensmittelgruppen, die am Fundament der Pyramide zu finden sind, sollten häufig verzehrt werden. Außerdem hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auch eine Empfehlung für Bewegung ausgegeben: Wer den Speiseplan nach der Ernährungspyramide ausrichtet und noch dazu pro Tag 30 bis 60 Minuten aktiv ist, tut der Gesundheit etwas Gutes. Dabei muss es sich um kein stundenlanges und hartes Training handeln. Spaziergänge an der frischen Luft oder das Rad als alternatives Fortbewegungsmittel zum Auto zu nutzen gehört ebenfalls dazu.

Die Bausteine der Ernährungspyramide beleuchtet

Das Fundament der modernen Ernährungspyramide bildet ausreichend Flüssigkeit. Mindestens 1,5 Liter pro Tag sollten Erwachsene zu sich nehmen. Wichtig ist dabei auf kalorienarme Varianten zu setzen. Ungesüßter Kräuter- und Früchtetee zählen ebenso dazu wie Wasser. Softdrinks und Eistee hingegen sollten aufgrund des hohen Zuckergehalts nur selten konsumiert werden. Hier weitere Stufen der Pyramide kurz zusammengefasst:

 

  • Rund 30 Prozent des täglichen Energiebedarfs soll durch Getreideprodukte gedeckt werden. Dabei setzen Gesundheitsbewusste auf Abwechslung: Vollkornbrot eignet sich ebenso gut wie ungeschälter Reis, Teigwaren aus Vollkornmehl, Hirse, Reis, Kartoffeln und andere Beilagen
  • Fünf Portionen Obst und Gemüse helfen dabei den Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken.
  • Ebenfalls täglich stehen Milchprodukte auf dem Speiseplan. Am besten eignen sich fettarme Produkte, vor allem dann, wenn es um eine Gewichtsreduktion geht.
  • Den Fleisch- und Wurstkonsum sollten die meisten Deutschen nach der Richtlinie der Ernährungspyramide reduzieren. Zwei bis drei Fleischmahlzeiten pro Woche reichen aus. Einmal die Woche Fisch und ein bis zwei Eier pro Woche sind weitere Regeln
  • Fett ist laut der Ernährungspyramide nicht tabu: Zwei Portionen in Form von hochwertigen Streichfetten und Pflanzenölen sollten es sein. Immerhin sind die Vitamine A, D, E und K fettlöslich und können nur mit Zugabe von etwas Fett verwertet werden
  • Die Spitze der Ernährungspyramide bilden Extras wie Süßigkeiten oder fettreiche Snacks. Eine kleine Portion täglich ist erlaubt

Viele weitere Tipps und Orientierung zur Größe einer Portion in allen Lebensmittelgruppen sind im Internet ersichtlich. Hier finden Interessierte jedoch nicht nur Tipps zu gesunder Ernährung, sondern auch Anregungen für den Zeitvertreib. Wer im live Casino eine Partie Roulette wagt, wird jeden Gedanken an das Essen ausblenden und sich voll und ganz auf das Spiel fokussieren.

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