Bei den deutschen Shoppern war 2019 der Kauf auf Rechnung noch immer die Nummer 1, wenn es um das Bezahlverfahren im Internet geht. Aber mittlerweile wird die Beliebtheit geringer und andere Zahlungsmethoden holen auf.

Weniger ist mehr – nicht bei den online Zahlungsoptionen

Ein altes Sprichwort lautet: Weniger ist mehr. Doch geht es um die online Zahlungsmethoden, dann trifft das nicht zu. Denn es ist prinzipiell in den online Shops wichtig, dass möglichst viele Zahlungsmethoden zur Auswahl stehen. Ein jeder Verbraucher hat seinen ganz eigenen Favoriten und lehnt rigoros andere ab. Hat der Kunde das Produkt im Shop gefunden, aber kann nicht mit seiner favorisierten Zahlungsmethode bezahlen, dann wird er mit größter Wahrscheinlichkeit eine Alternative suchen, wo er damit bezahlen kann. Die Onlineshops, die viele Zahlungsmittel bieten, die bieten ihren Kunden damit ein Höchstmaß an Flexibilität beim Rechnungsausgleich und verhindern einen Kaufabbruch.

Es gibt unterschiedliche Case-Studien, die ergeben haben, dass die Anbieter, die mehr Zahlungsoptionen anbieten, mit höheren Umsätzen rechnen können. Beim Ranking der Zahlungsoptionen gibt es klare Favoriten:

  • PayPal
  • Klara
  • Banküberweisung
  • Kreditkarte und
  • Sofortüberweisung.

Doch auch andere Zahlungsoptionen erfreuen sich einer großen Beliebtheit, wie bspw. die eWallets NETELLER und Skrill. Gern wird auch Giropay genutzt. Die Zahlungsoption zählt zu den Direktüberweisungen und ermöglicht, offene Rechnungen in Echtzeit auszugleichen bzw. eine Zahlung vorzunehmen. Wer mehr zu Giropay erfahren möchte, der kann sich im Internet darüber informieren.

Was sind die besten Online-Zahlungsarten

Im Zuge der digitalen Revolution hat sich das Kaufverhalten der deutschen Verbraucher verändert, wobei es in manchen Bereichen überraschenderweise kaum zu Veränderungen kam. In Studien wird eben dieses Phänomen über die beliebtesten Zahlungsarten der Deutschen deutlich. Eine Statistik des Portals Statist zeigt auf, dass bspw. 69 Prozent von 865 Befragten PayPal bevorzugen. 41 Prozent der Befragten hält am Kauf auf Rechnung fest. Ebenfalls sind Bezahlungen per Lastschrift, Gutschein und Kreditkarte beliebt sowie die Überweisung per dem Sofort-Dienst – ehemals Sofortüberweisung.

Darüber hinaus gibt es eine neuere Studie des Kölner Handelsinstituts, die darauf hinweist, dass sich die Zahlungsgewohnheiten der deutschen Verbraucher verfestigt haben. Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied: Von knapp 32 Prozent der 1.877 Befragten – darunter rund 880 Deutsche – bevorzugen PayPal, während in den Studienergebnissen der Rechnungskauf von 41,3 Prozent bevorzugt wird. Jedoch lässt sich die Abweichung dadurch erklären, dass die letztgenannte Studie in unterschiedlichen Nationen stattfand und nicht nur in Deutschland.

PayPal ist und bleibt beliebt

Eine der beliebtesten Zahlungsarten ist und bleibt PayPal bei den deutschen Verbrauchern und den online Shop Betreibern. Das ist nicht verwunderlich, denn die Zahlungsart bringt einige Vorteile mit sich. Der größte ist, dass das Geld sofort auf dem Konto des Händlers eingeht und dieser direkt die Bestellung verarbeiten und versenden kann. Der Nachteil ist das Gebührenmodell von PayPal, denn neben der fixen Gebühr kommt noch eine Gebühr für den Zahlungsempfang hinzu. Besser ist, dann doch die offene Rechnung von Giropay aus zu begleichen. Zwar ist dafür online Banking notwendig, aber es fallen keinerlei Gebühren an. Aber dennoch PayPal sollte in keinem online Shop fehlen.

Natürlich spielt auch das Absatzland des online Shops eine wichtige Rolle, wenn es um die beliebtesten Zahlungsoptionen geht. So wird bspw. in Deutschland Klara weitaus mehr genutzt, als in Österreich. Eine weitere Rolle spielt die Ausrichtung des Anbieters. Wo liegt der Fokus: Auf B2B oder B2C?

So ist im Business-Bereich (B2B) nach wie vor die Zahlung auf Rechnung sowie Nachnahme äußerst beliebt und sollte keinesfalls fehlen. Besonders der Kauf auf Rechnung ist mitunter sinnvoll, das Zahlungsrisiko aufgrund von Zahlungsausfällen an Dienstleister wie Klarna abzugeben. Dabei muss nur bedacht werden, dass der Rechnungskauf oder das Lastschriftverfahren Zahlungsausfälle von 10 bis 50 Prozent aufweisen kann.

Onlinezahlungen über externe Dienstleister

In den Onlineshops vertrauen immer mehr Kunden auf die Zahlungsarten, die von externen Dienstleistern angeboten werden. Sowohl die Händler als auch die Kunden profitieren hier von zahlreichen Vorteilen: Die Shop-Betreiber von der Auslagerung der Zahlungsabwicklung und das Forderungsmanagement wird vom jeweiligen Dienstleister übernommen. Darüber hinaus stellen die modernen Systeme sicher, dass es zu einer sehr geringen Verzögerung zwischen dem Zahlungsausgang beim Kunden und dem Eingang beim Händler kommt. Bemerkbar ist diese Beschleunigung vor allem bei den digitalen Gütern, wie bspw. Onlinezeitschriften oder dem Streaming von Filmen, die den Kunden so innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen.

Während die Online Bezahlung mit Anbietern wie PayPal, Skrill oder Amazon Pay über spezielle Konten abgewickelt wird, stellen die Dienstleister wie Giropay oder Klarna eine Verbindung zwischen dem Onlineshop und dem Online-Banking Zugang des Kunden her. So ermöglichen sie eine Direktüberweisung direkt vom Girokonto.

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