Partnervermittlung: Gegensätze ziehen sich an – oder?

Partnervermittlung: Gegensätze ziehen sich an – oder?

Marc Wegerhoff
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Gleich und gleich gesellt sich gern. Gegensätze ziehen sich an. Welches Sprichwort hat denn nun seine Berechtigung in der Liebe?

Auch wenn sich Gegensätze angeblich anziehen – in einer Partnerschaft bergen sie ein großes Konfliktpotenzial. Interessant: Dauerpaare ähneln sich häufig von Beginn an in vielerlei Dingen. Eine gleiche Gesinnung und ein ähnlicher Lebensstil wirken auf die meisten Menschen offenbar anziehend. Das untermauert eine Studie, die Psychologen der Universitäten Wellesley und Kansas 2006 mit 1500 Paaren durchgeführt haben: Sie zeigte, dass man im anderen von Anfang an nach Gemeinsamkeiten sucht – das gehört zum psychischen Grundgerüst. Besonders wichtig sind Gemeinsamkeiten in Dingen, die einem am Herzen liegen. Eine tiefgläubige Katholikin wird Schwierigkeiten mit einem Atheisten haben, ein geselliger Mensch mit einem Einsiedler.

Anforderungen an den neuen Partner fürs Leben formulieren

Wer also die Liebe seines Lebens finden möchte, ist gut beraten, die Dienstleistung einer seriösen Partnervermittlung in Anspruch zu nehmen. Mit einem Berater können Singles ihre wirklichen Wünsche diskutieren und dementsprechend auch ohne Scheu ihre tatsächlichen Anforderungen an den neuen Partner fürs Leben formulieren. Und das ganz ohne Druck: Eine seriöse Partnervermittlung wird die Suche weder zeitlich noch räumlich begrenzen, sondern so lange arbeiten, bis das Ziel – eine adäquate, erfüllende Partnerschaft – erreicht ist.

Diskret und behutsam werden zwei Menschen zusammengebracht, die wirklich zueinander passen und die sich ansonsten ziemlich sicher nicht kennengelernt hätten. Genau deshalb müssen die Berater im persönlichen Gespräch erfahren, was ihren Kunden wirklich wichtig ist und wie sie sich ihr Leben vorstellen. Schließlich liegt es auf der Hand, dass eine Frau, die sich eine große Familie wünscht, mit einem Mann, der keine Kinder haben möchte, auf Dauer nicht die Erfüllung finden kann.

Empathie und Verletzlichkeit bedeutsam

Dabei sind nicht nur Emotionen, sondern auch ein Stück weit wissenschaftliche Erkenntnisse im Spiel: Eine Studie der Psychologen Nathan Hudson und Chris Fralay an der Universität von Illinois untersuchte die Frage, in welchen Bereichen Gemeinsamkeiten besonders elementar sind. Dafür ließen sie die Teilnehmer Tests durchlaufen, die Aufgeschlossenheit, Perfektionismus, Geselligkeit sowie Empathie und Verletzlichkeit maßen. Das Ergebnis: Für Paare sind Ähnlichkeiten vor allem bei Empathie und Verletzlichkeit bedeutsam. Die Axt im Walde wird einer Mimose wohl kaum gerecht – und umgekehrt. Ähnlichkeiten in Aufgeschlossenheit, Perfektionismus und Geselligkeit hingegen scheinen nicht viel über die Chancen eines Paares auszusagen.

Und genau bei diesem Wissen setzt eine seriöse Partnervermittlung an, die ihre Kunden genau kennenlernen will, um das passende Gegenstück zu finden.