Immer mehr Menschen entscheiden sich für Bestattungen abseits des Reihen- oder Wahlgrabs. Professionelle, seriöse Bestattungsunternehmen sind die ersten Ansprechpartner, um die individuellen Wünsche zu erfüllen.

Von Markus Forg, Inhaber von Markus Forg Bestattungen und Joerißen Bestattungen

Die Bestattungskultur wandelt sich. Dominierte bis vor wenigen Jahren noch die klassische Erdbestattung, bei der der Sarg des Verstorbenen in einem Wahl- oder einem Reihengrab beigesetzt wird, hat die Feuerbestattung mittlerweile den ersten Platz unter den Bestattungsarten eingenommen. Fast 60 Prozent der Verstorbenen in Deutschland werden heutzutage eingeäschert, in manchen Regionen liegt die Quote nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Bestatter sogar wesentlich höher.

Das sehen auch viele Bestatter in der Praxis. Die Wünsche zur dereinstigen Bestattung verändern sich, die Anzahl der Einäscherungen steigt – aber damit wachsen auch die Möglichkeiten, alternative Bestattungsformen zu finden. Neben den Möglichkeiten des Friedhofs (Reihengrab, Urnenfeld, Urnenstele) existieren auch Grabeskirchen und Friedwälder sowie weitere Formen, etwa die Seebestattung, die Pressung zum Diamanten oder sogar die Weltallbestattung. Dazu kommt: Eine Erdbestattung im Wahlgrab kann mit Sarg, Trauerfeier, Todesanzeige und mehr schnell mehr als 5000 Euro kosten. Hingegen liegen die Kosten für eine Verbrennung in Deutschland zwischen 300 und 600 Euro, und auch die Gebühren für die Beisetzung beispielsweise in einer Urnenstele oder auf einem Urnenfeld sind deutlich geringer.

Um eine Entscheidung zu treffen, benötigen Angehörige im Trauerfall oder Menschen in einer Vorsorgesituation einen professionellen, erfahrenen und seriösen Bestatter an seiner Seite. Er ist in der Lage, allen in Deutschland zulässigen Wünschen bei der Bestattung gerecht zu werden und berät die Menschen eingehend dabei, die richtige Beisetzungsart zu finden – sei es im Rahmen der Bestattungsvorsorge, wenn er mit einem Kunden über seine dereinstige Bestattung spricht, oder sei es im Trauerfall, wenn er die Angehörigen eng in den schwersten Stunden begleitet.

Würdevolle Erinnerung an die Bestattung

Der Hintergrund: Bestatter müssen im optimalen Falle das Leben des Verstorbenen widerspiegeln und damit den Lebensweg als letzte Station tatsächlich abschließen. Sie sind, gemeinsam mit dem Hinterbliebenen, dafür verantwortlich, dass Gedenken dauerhaft möglich und dem Verstorbenen auch gerecht wird. Es ist die Aufgabe des Bestatters, die Angehörigen im Trauerfall so zu beraten, dass sie über Jahre und Jahrzehnte hinweg eine gute und würdevolle Erinnerung an die Bestattung erhielten und damit das Grab als Gedächtnisort immer wieder gerne aufsuchen.

Apropos Kosten: Eine individuelle und würdevolle Bestattung muss keine Frage des Preises sein. Bestatter sind gefordert, auch kleinere Budgets sinnvoll einzusetzen und müssen dann schauen, an welchen Stellen Einsparungen möglich sind. Der Bestatter kann immer eine Stätte der Erinnerung schaffen, auch wenn nicht allzu viel Geld zur Verfügung steht. Das gelingt eben über enge Beratung, Begleitung und Ideenreichtum. Wichtig ist immer eine individuelle Bestattung. Die Praxis zeigt beispielsweise, dass Angehörige eine vom Verstorbenen verfügte anonyme Bestattung möglicherweise irgendwann bereuen. Ihnen fehlt dann einfach der Ort der Erinnerung, und eine Umbettung ist bei der anonymen Feuerbestattung nicht möglich. Doch im Gespräch lässt sich ein Mittelweg finden zwischen einer persönlichen Erinnerungskultur und einer einfachen Form der Bestattung.

 

Markus Forg ist seit 1998 selbstständiger Bestatter im gleichnamigen Institut in Erkelenz mit insgesamt 25 Jahren Berufserfahrung sowie Inhaber von Joerißen Bestattungen und Markus Forg Bestattungen ehemals Willms aus Wassenberg. Mit seinen drei Betrieben ist Forg einer der größten und führenden Bestatter im Kreis Heinsberg. Die Bestattungsvorsorge ist einer seiner Schwerpunkte. Weitere Informationen unter www.bestattungen-forg.de und www.joerissen-bestattungen.de.

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