Eine professionelle 24-Stunden-Seniorenbetreuung kann nicht kostenlos sein. Aber vor extrem hohen Kosten muss sich auch niemand sorgen. Es bleibt eine sehr gute Investition, um die Autonomie von Senioren zu fördern.

Von Stefan Lux, Geschäftsführer der SHD Seniorenhilfe Dortmund

Für zig Millionen Senioren in Deutschland ist es ein großer Wunsch: Sie wollen so lange es irgendwie möglich ist in den eigenen vier Wänden verbleiben, auch wenn es gesundheitlich nicht mehr so klappt wie in der Vergangenheit. Dies kann beispielsweise durch eine professionelle 24-Stunden-Betreuung gewährleistet werden. Dabei steht rund um die Uhr eine ausgebildete Betreuungskraft zur Verfügung, die mit im Haushalt wohnt und den Senior in allen Lebenslagen unterstützt. Einkaufen, Putzen, Waschen, Kochen oder Bügeln, Anziehen und Ausziehen, Spaziergänge, Körperpflege und -hygiene: Die Betreuungskräfte im Haushalt übernehmen alle Aufgaben, die der Senior in der Vergangenheit selbst erledigt hat.

Dass eine solche Leistung in der 24-Stunden-Seniorenbetreuung nicht kostenlos ist, versteht sich von selbst. Aber vor extrem hohen Kosten muss sich auch niemand sorgen. Denn zum einen ist es gut investiertes Geld. Und zum anderen lassen sich die Kosten durch staatliche Zuschüsse und steuerliche Vergünstigungen auch reduzieren. Das Pflegegeld im Falle der Pflegebedürftigkeit liegt je nach Pflegegrad 125 und 901 Euro monatlich. Darüber hinaus können Betroffene jährlich bis zu 20.000 Euro als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen. Es entsteht dadurch ein steuerlicher Vorteil von bis zu 4000 Euro pro Jahr. Weiterhin können sie bei Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit bis zu 1612 Euro pro Jahr als Verhinderungspflege bei der Pflegeversicherung geltend machen. Das bedeutet: Bei monatlichen Betreuungskosten ab 2100 Euro entstehen dem Senior mit Pflegegrad 3 bei dieser Musterberechnung eigene Kosten von weniger als 1100 Euro, also rund die Hälfte des tatsächlichen Betrags.

Tragfähige Berechnung der Betreuungskosten

Professionelle Anbieter, die mit eigenen Betreuungskräften arbeiten, unterstützen Senioren und deren Angehörige bei der tragfähigen Berechnung der Betreuungskosten und bei der Ermittlung des Pflegebedarfs. Wichtig: Es gibt keine Faustformel, die Kosten müssen immer individuell berechnet werden. Die Kernfragen dabei: Wie viele Personen leben im Haushalt? Ist Nachtarbeit zu leisten? Nur gelegentlich oder regelmäßig? Muss bei der Grundpflege unterstützt werden? Wie umfangreich ist diese? Welche Deutschkenntnisse erwarten Senioren von Ihrer Betreuungskraft? Gibt es weitere Fähigkeiten, die wichtig sind, zum Beispiel ein Führerschein? Diese und mehr Fragen besprechen seriöse Agenturen im ersten Beratungsgespräch und können auf diese Weise die konkreten Anforderungen ermitteln. Dementsprechend berechnen sie dann den konkreten Betreuungsaufwand und die Kosten.

Gerade in einem unregulierten Markt wie dem der häuslichen Betreuung ist eine faire und transparente Preisgestaltung extrem wichtig. Daher ist ein unverbindliches Angebot, das an die persönliche Situation und den Betreuungsbedarf angepasst wird, genauso Teil einer seriösen Dienstleistung wie die professionelle Berechnung der tatsächlichen Betreuungssumme, die Kunden dann später monatlich zahlen – nicht mehr, nicht weniger. Es dürfen keine versteckten Kosten wie Vermittlungsgebühren oder Reisekosten auf die Kunden zukommen. Apropos Vermittlungsgebühren: Nur wenige Agenturen arbeiten ohne ausländische Partnerunternehmen, vermitteln die Betreuungskräfte ausschließlich selbst an die Kunden und übernehmen die gesamte Koordination und Abwicklung.

 

Stefan Lux ist Geschäftsführer der SHD Seniorenhilfe Dortmund (www.shd-dortmund.de) und führt auch den Standort der SHD in der Region Rhein-Nahe (www.shd-rhein-nahe.de). Das Unternehmen stellt an Rhein und Ruhr und in Westfalen sowie an Rhein und Nahe für Senioren Betreuungskräfte für ein 24-Stunden-Konzept zur Verfügung, um Senioren die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie wirklich benötigen und damit den Verbleib in den eigenen vier Wänden sicherzustellen. Dafür arbeitet die SHD Seniorenhilfe Dortmund mit mehr als 1000 osteuropäischen Pflegekräften zusammen, die eine Rundum-Betreuung und -Versorgung der Kunden gewährleisten.

Fotocredit: © vege - Fotolia.com

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