Amaranth ist ein einfach unschlagbarer Vitalstoff: Das wussten schon in die Ureinwohner Mittel- und Südamerikas vor 9000 Jahren, und für die Inkas und Azteken war das Pseudogetreide ein Geschenk des Himmels.

Von Frank Felte, Gründer von Natura Vitalis

9000 Jahre in der Vergangenheit: Ein Stamm bestattet seinen Häuptling in einer Grabkammer nahe des heutigen Veracruz am Golf Mexiko und gibt ihm für seine Reise ins Jenseits Waffen, Schmuck und anderes Wunderwerk mit ins Grab. Doch noch etwas erhält der Häuptling für seinen letzten Weg: einen Beutel mit einem wundersamen Korn, das wir heute Amaranth nennen. Es galt den Vorfahren der Inkas und Azteken in Mittel- und Südamerika als eines der Hauptnahrungsmittel – aber noch viel mehr, denn für die Ureinwohner der Region war Amaranth die Basis für eine unverwüstliche Gesundheit durch geballte Ladung leicht verwertbarer Nähr- und Vitalstoffe. Dass der verstorbene Häuptling sich dadurch also im Jenseits ernähren sollte, versteht sich fast von selbst.

Magische Kräfte

An diese Wirkung als Wunderpflanze gemahnt uns der Name „Amaranth“ übrigens auch noch immer: Er stammt vom griechischen „amàranthos“ und bedeutet so viel wie „nicht welkend“ oder „unsterblich“. Der Name ist bezeichnend für die Kraft, die dieser Pflanze innewohnt. Und so schrieben auch die Inkas und Azteken in Mittel- und Südamerika (ungefähr zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert) den Körnchen, die von einem heiligen Vogel den Urvölkern einst als himmlische Gabe gebracht worden sein soll, lebensverlängernde Wirkungen, ja geradezu magische Kräfte zu. Amaranth wurde beispielsweise als Jungbrunnen im Alter, Stärkungsmittel für Schwangere und Kranke und als Wachstumsförderer für Kinder und Jugendliche angesehen und stand im Zentrum vieler zeremonieller Handlungen.

Das hat dann auch zum Verschwinden geführt. Den spanischen Eroberern um Francisco Pizarro war die Pflanze suspekt, da die Indianer sie auch bei ihren Menschenopfern einsetzten. Kurzerhand stellten sie den Anbau von Amaranth unter Todesstrafe. Allerdings konnten auch die massivsten Verbote und drakonische Strafen nicht verhindern, dass Amaranth auf kleinen Schollen im Hochgebirge weiterhin angebaut wurde.

Vielzahl von wertvollen Nährstoffen

Zum Glück, muss man heute sagen, denn nach rund 500 Jahren im Dornröschenschlaf entdeckte ein australischer Wissenschaftler Amaranth in den 1970er Jahren eher durch Zufall wieder und beschrieb zunächst den ungewöhnlichen Lysingehalt. Lysin gehört zu den essentiellen Eiweißbausteinen (Aminosäuren). Für den Durchbruch in den Vereinigten Staaten sorgte der Ernährungswissenschaftler John Robson, der erstmals auf die Vielzahl von wertvollen Nährstoffen im Amaranth hinwies.

Auch wenn es verrückt klingen mag: Alle die für die menschliche Ernährung wichtigen molekularen Bestandteile sind in einem nahezu perfekten Verhältnis in jedem Amaranth-Körnchen enthalten. Der Nährstoffgehalt von 100 Gramm Amaranth entspricht beispielsweise mit Blick auf Kohlenhydrate und Eiweiß praktisch genau den Ernährungsempfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die tägliche Nährstoffzufuhr!

Übrigens: Wenn wir hier von „Wunderkorn“ sprechen, ist dies ein wenig irreführend. Denn Amaranth zählt biologisch eigentlich nicht zum Getreide – auch, wenn es eine gewisse Ähnlichkeit mit Getreide aufweist. In Wahrheit ist Amaranth aber ein sogenanntes Pseudogetreide, das glutenfrei ist.

Wir können also nur empfehlen, Amaranth mit auf den täglichen Speiseplan zu nehmen und jederzeit darauf zu achten, dass von dem Wunderkorn genügend zur Stelle ist – entweder in Urform oder als Nahrungsergänzung. Amaranth ist ein einfach unschlagbarer Vitalstoff!

 

Frank Felte ist Gründer und Inhaber von Natura Vitalis, einem der führenden Hersteller natürlicher Vitalstoffe und Nahrungsergänzung. Natura Vitalis (www.naturavitalis.de) bietet hochwertige natürliche Produkte für so gut wie alle Bereiche der menschlichen Gesundheit und setzt dabei ausschließlich auch Top-Qualität unter dem Motto: „Der Weg zur Gesundheit führt durch die Natur, nicht durch die Apotheke.“

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