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Aktien gehören definitiv zu einer gelungenen Vermögensverwaltung dazu, besonders mit Blick auf die Altersversorgung. Die langfristige, breitgestreute Aktienanlage bringt jährlich laut Erhebungen Erträge von sechs bis neun Prozent.

Von Markus Brochenberger, Vorstandsvorsitzender der compexx Finanz AG

Die Sparer in Deutschland sind in Sorge: Wie sollen sie Vermögen aufbauen und schützen, wenn es doch kaum Möglichkeiten gibt, mit eingeschränkten Risiken Zinsen zu erhalten? Sparbücher, Tagesgeld, Bundesanleihen, Schatzbriefe und mehr weisen sogar reale Verluste auf, wenn man sich schonungslos den Wertrückgang durch die Inflation über die Jahre hinweg anschaut. Es sind schon mindestens zwei Prozent Rendite im Jahr nötig, um immer nach zwölf Monaten für das Vermögen noch das gleiche kaufen zu können wie im Jahr zuvor…

Vor allem gilt dies, wenn man auf die langfristige Zinsentwicklung schaut: Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) aus der expansiven Geldpolitik aussteigt, erhöhen sich die Zinsen bis 2025 gerade einmal auf 1,3 Prozent. Danach sinke der Realzinssatz wieder – bis zum Jahr 2050 auf 0,0 Prozent, so die Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in einer aktuellen Studie.

Daher wird der Ruf von Experten wieder lauter, dass sich auch „normale“ Sparer mit der Aktienanlage befassen sollten. Sie alleine sind zwar nicht das Seligmachende schlechthin, aber sie gehören definitiv zu einer gelungenen Vermögensverwaltung dazu, besonders mit Blick auf die Altersversorgung. „Die langfristige, breitgestreute Aktienanlage bringt jährlich Erträge von sechs bis neun Prozent, wie unser DAX-Rendite-Dreieck zeigt. Damit können wir unsere Altersvorsorge zukunftsfest machen“, sagt in dem Zusammenhang Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts (DAI).

Wertpapiere geschickt einsetzen

Dabei ist natürlich wichtig, gemeinsam mit einem wirklich sachkundigen und vertrauenswürdigen Berater zunächst eine haltbare und nachhaltige Strategie auf die Beine zu stellen, die Rendite und Sicherheit bei niedrigen Kosten garantiert. Es geht darum, Wertpapiere geschickt einzusetzen und sie den persönlichen Ansprüchen eines Mandanten anzupassen.

Dafür gibt es zahlreiche Konzepte im Markt, von Investmentfonds auf Basis passiver, börsennotierter Indexfonds (ETFs) des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock bis hin zu Lösungen im Versicherungsmantel etablierter deutscher Gesellschaften – und natürlich sogar individuell gemanagte Wertpapierportfolios, in denen Einzeltitel nach den Wünschen des Anlegers liegen. Die Praxis zeigt, dass Renditen jenseits der drei Prozent durchaus möglich sind, ohne sich dabei erheblichen Schwankungs- und Verlustrisiken auszusetzen. Die eingesetzten Lösungen sollten immer so strukturiert, dass sie über lange Sicht ihre Stärke am besten ausspielen und damit temporäre Verluste immer ausgleichen können. Denn wenn man sich die Börsendaten der vergangenen Jahre und Jahrzehnte anschaut, sieht man leicht, dass Investoren, die mit Geduld dabeigeblieben sind, trotz aller Krisen viel Geld verdient haben. Das zeigt, wie wichtig die Aktie als Werttreiber fürs Vermögen ist.

Entscheidend dabei: Geldanlage sollte kein Privileg der Vermögenden bleiben, sondern jede solle von verlässlichen und stabilen Produkten profitieren können. Daher setzen seriöse Berater gezielt darauf, dass Menschen auch mit kleineren Summen oder sogar einem monatlichen Sparplan beste Leistung am Wertpapiermarkt bekommen und nicht in überteuerte Produkte am Bankschalter investieren müssen, weil sie schlicht die Alternativen nicht kennen.

 

Markus Brochenberger ist Vorstandsvorsitzender der compexx Finanz AG, einer deutschlandweit agierenden Finanzdienstleistungsgruppe. Die compexx Finanz AG verfolgt seit der Gründung vor 13 Jahren ein Allfinanzkonzept und betreut mittlerweile mehr als 60.000 Kunden in ganz Deutschland bei allen Fragen rund um Vermögen, Versicherung und Vorsorge. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur Versicherungsgruppe die Bayerische.

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