Fehlsichtigkeiten können durch die Behandlung mit einem Augenlaser behandelt werden. Die LASIK-Augenlaser-Methode wurde weltweit bereits mehr als 32 Millionen Mal durchgeführt und ist damit das am weitesten verbreitete Laserverfahren in der Augenmedizin.

Von Dr. Oded Horowitz, Facharzt für Augenheilkunde bei Medplus Nordrhein

Tägliche Arbeit, Lesen, Fernsehen, Sport, Spielen mit den Kindern, Straßenverkehr und, und, und: Es gibt kaum einen Bereich, in dem unsere Augen nicht gefordert werden. Aber wessen Sehkraft eingeschränkt ist, der verliert an Lebensqualität – besonders dann, wenn der Betroffene diese Einschränkung der Sehkraft nicht oder nur teilweise durch eine Brille oder Kontaktlinsen kompensieren kann.

Der Vorteil: Fehlsichtigkeiten können durch die Behandlung mit einem Augenlaser behandelt werden. Die LASIK-Augenlaser-Methode wurde weltweit bereits mehr als 32 Millionen Mal durchgeführt und ist damit das am weitesten verbreitete Laserverfahren in der Augenmedizin. LASIK steht für „Laser-in-situ-Keratomileusis“ und wird ausschließlich im inneren Teil der Hornhaut durchgeführt. Mit der LASIK-Behandlung können Kurzsichtigkeiten von bis zu -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis 6 Dioptrien behandelt werden. Diese Bandbreite ist wissenschaftlich anerkannt.

Umfangreiche Voruntersuchungen notwendig

Wesentliche Voraussetzung für eine LASIK-Behandlung ist eine ausreichend dicke Hornhaut und das Fehlen von krankhaften Hornhautveränderungen. Um solche Risiken auszuschließen, werden mittels moderner Technik umfangreiche Vorabuntersuchungen vorgenommen, und ebenso gelten ein Glaukom mit Gesichtsfeldschäden und symptomatischer Katarakt sowie Kollagenosen, Autoimmunkrankheiten und Wundheilungsstörungen als Ausschlusskriterien für eine Laserbehandlung. Zu den Voruntersuchungen gehören sowohl die Bestimmung der Hornhautdicke und die Hornhauttopografie zur Bestimmung der Hornhautkrümmung und Erkennung von Hornhautirregularitäten als auch die Messung der Pupillengröße, Augeninnendruckmessung und die Untersuchung der Netzhaut.

Doch wie läuft eine LASIK-Behandlung ab? Mit dem Präzisionsinstrument Mikrokeratom wird eine Hornhautlamelle so präpariert, dass man sie aufklappen kann. Durch diese Öffnung entfernt der Excimer-Laser Gewebe in der darunterliegenden Hornhautschicht, die schmerzunempfindlich ist. Nach der Bestrahlung durch den Laser wird die Hornhautklappe am Auge verschlossen. Sie funktioniert wie ein natürlicher Schutzverband auf der Öffnung, da die Lamelle sich direkt wieder mit der Hornhaut verbindet. Der Eingriff dauert nur kurze Zeit, um die ursprüngliche Sehkraft weitgehend wiederherzustellen. Der genaue Umfang der Operation ist indes von den individuellen Gegebenheiten abhängig.

Schnelle Verbesserung direkt nach dem Eingriff

Das Besondere: Patienten erfahren unmittelbar nach der Operation bereits eine erhebliche Verbesserung ihrer Sehkraft, und der Eingriff und die Erholungsphase sind so gut wie schmerzfrei. Ebenso besteht im Vergleich mit Implantaten ein geringes Infektionsrisiko bei der LASIK-Methode. Daher gilt der Eingriff mit dem Augenlaser als besonders schonend. Einzig trockene Augen treten bei 15 bis 20 Prozent der behandelten Personen auf.

Brille oder Kontaktlinsen sind dann nicht mehr nötig. Daher ist die LASIK-Behandlung vor allem für Menschen sinnvoll, die aus beruflichen Gründen keine Sehhilfen tragen können oder aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen dürfen.

 

Augenarzt Dr. Oded Horowitz bietet in seinen Praxen in Düsseldorf im Ärztehaus von Medplus Nordrhein an der Oststraße und im Stadtteil Gerresheim die komplette konservative und operative Untersuchungs- und Diagnostikpalette der Augenheilkunde an. Auf diese Weise können Dr. Oded Horowitz und seine Kollegen rechtzeitig auf Veränderungen agieren und schwerwiegende Augenerkrankungen und Sehbeeinträchtigungen verhindern beziehungsweise therapieren. Dr. Oded Horowitz führt regelmäßig LASIK-Augenoperationen durch. Mehr Informationen: www.augenarzt-in-duesseldorf.de und www.medplus-nordrhein.de

Fotocredit: ©-Fotolia-dragonstock

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