Störungsfreies Streaming, Video-on-demand rund um die Uhr, vielleicht auch „Zocken“ mit anderen Spielern rund um den Globus: Modernes Entertainment hängt sehr stark von der Power der Netzwerkleitungen ab.

Von Jörg Peil, Geschäftsführer der Telkotec GmbH

Früher war vielleicht nicht alles besser, aber auf jeden Fall anders. Die Musik kam analog von der Schallplatte oder Kassette, das Radio empfing die Signale über die Antenne, und die Wahl des Fernsehprogramms fiel nicht schwer: ARD, ZDF und Dritte, später vielleicht (zur gleichen Zeit wie die Musik von der CD) noch einige wenige Privatprogramme.

Wie hat sich die Welt der Unterhaltung heute doch fundamental verändert! An analogen Empfang denken heute nur noch Nostalgiker – Streaming und on-demand heißen die Konzepte der Zukunft. Mediennutzer wollen Filme, Serien, Nachrichten, Sport, Musik, Reportagen und, und, und nicht mehr zu festen Zeitpunkten von einem festen Gerät – am besten noch verbunden mit einem Speichermedium – genießen, sondern frei entscheiden, welches Angebot sie wann auf welchem Empfangsgerät und von welchem Platz aus auswählen möchten.

Während sich früher die Familie um 20 Uhr im Wohnzimmer vor der Tagesschau sammelte, schaut Papa die Nachrichten zeitversetzt auf dem Tablet im Arbeitszimmer, während die Mutter einen Podcast bei der Gartenarbeit hört, der Sohn mit Spielern aus Japan, Brasilien und Norwegen Computerspiel-Welten erobert und die Tochter mit ihrer Freundin auf dem Fenster in ihrem Zimmer einen Filmklassiker schaut. Über einen internationalen Streaming-Dienst, versteht sich.

Entsprechende Leitungen bereitstellen

Diese Mediennutzung ist heute die Realität: viele Geräte, viele Programme, viele Services – und das alles über das Internet. Denn der gesamte Empfang funktioniert nur noch digital, will heißen, die Internetverbindungen sind dauerhaft für höchste Einsätze gefordert. Aber, und jetzt kommt der Knackpunkt: Nicht alle privaten Netzwerke bieten die notwendigen Voraussetzungen dafür. Die Praxis zeigt immer wieder, dass die Leistungsfähigkeit der Verbindungen oftmals nicht ausreicht. Und dann ist die Enttäuschung groß, wenn das Bild ruckelt, die Downloads gefühlte Ewigkeiten dauern und Live-Übertragungen immer wieder unterbrochen werden. Wer also beispielsweise auf eine Download-Geschwindigkeit von 150 Mbit pro Sekunde Wert legt, um Filme rasend schnell zu streamen oder Musik aus Web Shops zügig auf der Festplatte zugänglich zu machen, und zugleich über einen internationalen Dienst Sportübertragungen live in höchster Qualität sehen möchte, muss die entsprechenden Leitungen bereitstellen.

Um alle Möglichkeiten modernen Entertainments zu nutzen, kann daher eine Netzwerkmodernisierung notwendig sein. Glasfaser-Technologie bildet die Grundlage für die umfangreichen Vorteile eines Multimedia-Anschlusses (MMA). Die digitalen Signale werden vom Übergabepunkt im Keller über das Hausverteilernetz in die Wohnungen weitergeleitet. Oder auch das innovative PowerLAN. Dies bezeichnet eine Technik, die vorhandene

© Telkotec

elektrische Leitungen zum Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Datenübertragung nutzt, sodass keine zusätzliche Verkabelung notwendig ist. Über Adapter lassen sich Daten mit bis zu 1200 Mbit pro Sekunde mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern übertragen. Das macht den einwandfreien Empfang aller Daten möglich und lässt keine Lücken in der Übertragung zu.

Das bedeutet: Um moderne, multimediale Entertainment-Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, kann eine Modernisierung des heimischen Netzwerks notwendig sein. Aber der Aufwand lohnt: Wer sich einmal technisch neu aufstellt, ist viele Jahre vorne mit dabei!

 

Jörg Peil ist Mit-Gründer und -Geschäftsführer der Telkotec GmbH. Das Unternehmen ist der größte Servicepartner für Unitymedia in Deutschland. Der Kabelnetzspezialist aus Brilon mit weiteren Standorten in Mönchengladbach und Marburg deckt für Unitymedia die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab. Rund 400 Mitarbeiter nehmen monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen vor und bearbeiten mehrere 1000 Störungsfälle.

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