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Mehr und mehr Menschen setzen auf alternative Heilmethoden. Bei Tieren funktionieren die Ansätze in der Regel umso besser.

Von Dr. Eugen Schabel, Kleintierpraxis Dr. Schabel

Die Naturheilkunde findet in Deutschland seit vielen Jahren erfreulich viel Berücksichtigung. Immer mehr Menschen setzen auf alternative Verfahren und pflanzliche Mittel, um Krankheiten zu heilen und die Gesundheitsprävention zu verstärken. Doch nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner können von der Komplementärmedizin profitieren: Deren Organismus funktioniert nach den gleichen Prinzipien wie der menschliche, sodass auch die gleichen Methoden angewendet werden können. Was für Menschen gut ist, wirkt bei den Tieren in der Regel noch besser. Daher setzen auf diese Art der Medizin spezialisierte Tierärzte die Prinzipien auch bei Kleintieren ein, da die Methoden in der Regel sehr schnell zum gewünschten Ergebnis führen.

Im Mittelpunkt dabei steht, die körpereigene Abwehr und die Versorgung und Entsorgung der Zellen im kranken Tier durch sehr geringe Dosen natürlicher Substanzen aus dem Pflanzen-, Mineral- und Tierreich zu stimulieren. Das ist eine hochindividuelle Angelegenheit, denn im Unterschied zur Schulmedizin gibt es in der Homöopathie kein einziges Mittel, das für jeden Patienten mit der gleichen Erkrankung das Richtige ist. Obwohl oberflächlich gesehen die gleiche Erkrankung vorliegen mag, sind die Symptome doch bei jedem Tier anders. Deshalb basiert die Wahl homöopathischer Mittel auf der in jedem Fall einzigartigen Kombination von Symptomen und nicht auf der ‚Krankheit‘, wie sie die Schulmedizin definiert. Die Individualisierung der Symptome ist eines der wichtigsten Prinzipien der Homöopathie.

Bach-Blütentherapie bei Verhaltensstörungen

Ein Beispiel: Die Bach-Blütentherapie wurde vor rund 90 vom englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt und bezeichnet ein abgeschlossenes Heilsystem aus 38 Einzelmitteln, die aus bestimmten wildwachsenden Blumen, Büschen und Bäumen gewonnen werden, und aus einem aus fünf Blüten bestehenden Kombinationsmittel. Ein Einsatzbereich sind die Verhaltensstörungen. Diese können mit Bachblüten sehr effizient und leicht deutlich ausgeglichen werden. Dosierung und Dauer der Therapie werden individuell dem Tier angepasst.

Ebenso im Fokus: die Sauerstoff-Ozontherapie. Diese kann bei fast allen Krankheiten unterstützend eingesetzt werden und hat sich in den letzten Jahren in der Tiermedizin durchgesetzt. Aus Sicht der Komplementärmedizin ist dieses Verfahren deshalb so interessant, weil die hauptsächlichen Wirkmechanismen anhand von wissenschaftlichen Studien belegt sind. Da Sauerstoff noch vor Wasser und dem Futter die wichtigste Ernährungsquelle ist, messen wir der Verabreichung von aktiviertem Sauerstoff in unserem Therapiekonzept eine grundlegende Bedeutung zu. Praktiker sehen bei der Sauerstoff-Ozontherapie regelmäßig große Erfolge und setzen die Ozontherapie sowohl bei akuten als auch bei chronisch-degenerativen Krankheitszuständen mit sehr guten Ergebnissen ein.

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Die Praxis zeigt: Tiere mit regulativ-biologischen Methoden zu behandeln, kann eine sehr gute Option dafür sein, die Gesundheit langfristig zu stärken und zugleich auf chemische Inhaltsstoffe in herkömmlichen Medikamenten zu verzichten. Dabei soll die Schulmedizin natürlich nicht vernachlässigt werden, aber spezialisierte Tierärzte folgen dem Motto: so viel Komplementärmedizin wie möglich, so wenig Schulmedizin wie nötig.

 

Dr. med. vet. Eugen Schabel führt die Kleintierpraxis Dr. Schabel in Neuss seit 30 Jahren. Der Mediziner setzt grundsätzlich auf die Verbindung von schul- und umfassender komplementärmedizinischer Diagnostik- und Therapieverfahren und verordnet meist Medikamente, die keine Nebenwirkungen haben. Als einer von sehr wenigen Tierärzten in Deutschland nutzt Dr. Eugen Schabel die Vitalfeld-Technologie Global Diagnostics. Weitere Informationen unter www.dr-schabel-tiergesundheit.

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