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Print ist noch lange nicht tot und spielt im gesamten Marketingmix eine weiterhin entscheidende Rolle. Vor allem, da sich klassische Offline-Marketinginstrumente durch Cross Media-Technologie mit digitalen Werbemaßnahmen verbinden lassen.

Für viele Unternehmen basiert eine moderne Marketingstrategie heutzutage auf drei Säulen: online, online, online. 5,8 Milliarden Euro betrugen die Ausgaben für Online-Werbung in Deutschland im Jahr 2015. Tendenz, wie man sich denken kann, steigend. Das ergibt auch durchaus Sinn, denn die Welt wird digitaler. Das Thema Print spielt für sie eine immer geringere Rolle.

Aber: Print ist noch lange nicht tot und spielt im gesamten Marketingmix eine weiterhin entscheidende Rolle. Klassisches Offline-Marketing ist bei vielen Unternehmen eine konstante Größe, um Kunden direkt zu erreichen, spezielle Produkte unmittelbar zu vermarkten und eine Kommunikation mit den Empfängern herzustellen. Zudem bleiben Produkte im Printmarketing – wenn sie gut gemacht sind – im Gedächtnis: eine gute Visitenkarte, schönes Briefpapier, übersichtliche Rechnungsbögen und, und, und. Das sind die alltäglichen Kontaktpunkte mit Kunden und denen, die es werden sollen – und wer dabei auf Qualität setzt, erarbeitet sich einen Vorsprung im Markt.

Neben dann Alltagsprodukten, die in großer Zahl benötigt werden, kommen auch regelmäßig weitere Instrumente zum Einsatz. Die Bandbreite reicht vom Flyer bis zum Kunden-Mailing, von der Fachinformation bis zur Geburtstagskarte, von der allgemeinen Broschüre über den Produktkatalog bis zum Außenbanner.

Doch wie finden Unternehmen die richtige Strategie im Printmarketing? Sicher, die Produkte sind dem allgemeinen Corporate Identity unterworfen. Aber dennoch sollten sie sich in die allgemeine Strategie einfügen, damit sie nicht zu einem Fremdkörper werden. Ein IT-Unternehmen, das vollständig online kommuniziert, wird sich mit einer kompletten Umstellung in der Produktkommunikation auf einen gedruckten Katalog schwertun; und vielleicht wird es auch den Kunden seltsam vorkommen. Aber was ist, wenn der Druckpartner Offline- und Online-Maßnahmen kombinieren kann und ein interessanter gemachter Katalog im Sinne eines sogenannten Cross Media-Ansatzes mittels QR-Codes auf die Website des Unternehmens leitet? Die Leser scannen einfach den Code im Katalog und bekommen dann weitere Informationen, vielleicht ein Video oder auch die Möglichkeit, das Produkt direkt zu erwerben, anzeigt. So entsteht ein umfassendes Bild im Marketing, das das Beste aller Welten zusammenbringt.

Entscheidend ist eben, gemeinsam mit einem Partner die richtigen Schritte zu definieren und dann umzusetzen. „Mal eben“ eine Broschüre drucken zu lassen, kann gut gehen – muss es aber nicht. Eine Druckerei mit einem hohen technologischen und ästhetischen Ansatz und Verständnis kann die notwendigen Aspekte schnell erkennen und zusammenbringen und so für einen echten Mehrwert im unternehmerischen Außenauftritt sorgen. Einen Auftritt, der moderne und traditionelle Maßnahmen verbindet und damit das eine tut, ohne das andere zu lassen. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit, holt die Empfänger dort ab, wo sie stehen und nimmt sie auf der Reise mit.

 

Uli Beineke ist geschäftsführender Gesellschafter von Das Druckhaus Beineke Dickmanns in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Die inhabergeführte und auf nachhaltige und umweltfreundliche Produktion spezialisierte Druckerei ist im Mittelstand sehr bekannt und für Unternehmen professioneller und strategischer Ansprechpartner bei allen Fragestellungen rund um Gestaltung, Druck und Verarbeitung. Das Druckhaus ist Partner der Nachhaltigkeitsorganisation ClimatePartners. Weitere Informationen: www.das-druckhaus.de

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