Zu Beginn des Jahrhunderts wurden Videospiele eher als Freizeitbeschäftigung für männliche Teenager betrachtet. Spielfans hatten entweder eine Playstation 2, eine Xbox, einen Nintendo GameCube oder auch alle drei Konsolen.

Aber in den letzten Jahren hat sich vieles verändert. Kinder von drei Jahren bis hin zu Erwachsenen von neunzig Jahren widmen sich nun Videospielen. Denn heutzutage hat man dank der Erfindung des Smartphones quasi immer eine Spielkonsole in der Tasche.

Wir alle haben Zugang zu Spielen auf Smartphones oder Tablets, und dadurch hat sich die Fangemeinde des Gaming von ein paar Millionen auf ein paar hundert Millionen Nutzer erhöht. Daher liegt der Fokus für viele Entwickler eher auf der Produktion von Mobil-Spielen statt Konsolenspielen. Auch wenn die Spiele nur wenig kosten, macht die Industrie aufgrund der großen Beliebtheit Millionenumsätze.

Einer der größten Entwickler dieser Branche ist Ketchapp. Die meisten Spiele der Firma sind unglaublich simpel und verlangen nichts weiter als ein paar gut überlegte Tippberührungen des Displays.

Trotz der Einfachheit laden täglich Tausende Menschen die Spiele herunter und befördern diese so in die Topcharts. Da so viele Spiele verkauft werden, können die Hersteller sie oft kostenlos anbieten und dennoch weltweit Millionenumsätze erzielen. Das liegt daran, dass viele Leute nach dem Herunterladen Add-ons kaufen, um mehr Leben, Level oder Superkräfte zu erhalten.

Auch wenn die Spiele nicht sonderlich komplex sind, machen einige dank fortschrittlicher Technologie in Sachen Grafik den Konsolenspielen Konkurrenz. Auch große Firmen wie Betway entwickeln mittlerweile Spiele für Smartphones. In den letzten Jahren haben Hersteller neueste Techniken dazu genutzt, ihre Apps schneller, ansprechender und unterhaltsamer zu machen als je zuvor. Die Apps sind nun so fortschrittlich, dass sie äußerst lebensecht wirken.

Aber was bedeuten diese technischen Fortschritte des Mobil-Gamings für die Konsolenspielbranche? Diese hat auf jeden Fall große Konkurrenz bekommen. Die Umsätze haben sich im Vergleich zum letzten Jahrzehnt stark verringert. Den größten Rückschlag musste aber wohl Nintendo einstecken; obwohl die Firma sich in der Vergangenheit immer darum bemüht hat, ihre Spiele für alle mühelos zugänglich zu machen, haben sie nun viele Nutzer an das Online-Gaming verloren.

Ihre letzte Konsole, die Wii U hat so schlechte Umsätze erzielt, dass die meisten Entwickler kein Interesse daran haben, Spiele für die Plattform zu produzieren. Erfolgreiche Spiele wie Call of Duty sind weiterhin auf der PS4 und der Xbox One erfolgreich, aber generell gibt es sehr viel weniger Auswahl, da die Hersteller kein Risiko eingehen wollen.

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