Wiko Rainbow – Einleitung

Die Firma Tinno produziert die Handys und Smartphones in der kleinen chinesischen Stadt Shenzhen und vertreibt sie in Europa in jedem Land unter einem anderen Markennamen. In Deutschland ist die Marke unter Mobistel und in Frankreich unter WiKo bekannt. Eines der bekanntesten Smartphones der Firma Wiko ist das Wiko Rainbow, das wir derzeit im täglichen Test hatten. Kaufen kann man das Wiko Rainbow für ca. 150 bis 160 Euro bei Amazon.

Wiko Rainbow – Aussehen, Optik, Ersteindruck

Schaut man sich das Wiko Rainbow an, fällt einem im ersten Moment auf, das es für ein 5 Zoll Display doch ziemlich groß ist. Gerade im Vergleich mit dem LG G3, das ein 5,5 Zoll Display besitzt, ist die Größe des Rainbow bei 5 Zoll nicht wirklich nachvollziehbar. Als Begründung für die Größe würde wir das einheitliche verbauen der Displaytechnik sehen, die nun mal eine bestimmte Größe hat.

Wiko Rainbow Test und Meinung / ©Mirko Drescher
Wiko Rainbow Test und Meinung / ©Mirko Drescher

Ähnlich wie beim Nokia X, ist die Rückschale und der Body in einander gesteckt. Der Unterschied zum Nokia X ist nur, das dort die Rückschale und das Display in einer Linie abschließen. Beim Wiko Rainbow jedoch steht das Display aus der Rückschale noch ein wenig hervor. Es gibt des Rainbow einfach was spezielles und eigenes. Weg von den ganzen hochgestylten Smartphones wie dem LG G3 oder Samsung Galaxy S5. Ein weiterer Vorteil der Rückschale, man kann sie beliebig tauschen und wechseln wie man will. Einfach Rückschale mit anderer Farbe besorgen und rauf damit.

So bleibt das Leben immer schön bunt.

Wenn wir uns das Wiko Rainbow mal etwas genauer anschauen, sehen wir auf der rechten Seite den ein und aus Knopf, der leider etwas unglücklich gelungen ist. Der Druckpunkt der Taste ist leider zu Tief in der Rückschale platziert, so das es immer wieder nötig ist die Power Taste mehrfach zu drücken um das Wiko Rainbow aus dem Ruhezustand auf zu wecken. Ein Blick von oben auf das Gerät zeigt uns den Anschluss für das Daten und Zugleich Ladekabel und daneben die 3,5 Klinken Buchse für die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer. Auf der linken Seite sehen wir die Lautstärkewippe, die wieder rum – im Gegensatz zum Ein- und Ausschalter – einen besseren Druckpunkt besitzt. Auf der Rückseite sehen wir noch die Kamera und den eingebauten Lautsprecher der mittig im Gehäuse sitzt. Er ist laut, aber kein Soundwunder. Gerade wenn das Wiko auf dem Rücken liegt, merkt man das Defizit des Lautsprechers merklich. Aber gehen wir einfach mal weiter.

Nehmen wir die Rückschale ab, sehen wir 2 Slots für Sim Karten. Ja, man mag es kaum glauben, aber das Wiko Rainbow kann für 150 Euro 2 Simkarten verwalten und hat damit den großen Smartphoneherstellern wie Samsung und LG etwas voraus. Der magere interne Speicher von 4 GB ist mit einer SD Karte auf bis zu 32 GB erweiterbar. In vielen Fällen habe ich auch gehört bis 64 GB funktionieren noch, was aber in Anbetracht des Prozessors und dem geringen RAM von 1 GB nicht unbedingt so sinnvoll ist. Das Wiko Rainbow wird mit einem 2000 mAh Stunden Akku betrieben was für eine normale, angemessene Nutzung des Rainbow über den Tag reicht. Das ich selber ein ziemlicher Smartphone Junkie bin und Termin und vieles andere mit dem Smartphone erledige, ist bei mir der Akku natürlich recht schnell leer.

Wiko Rainbow –  Leistung / Android Version

Wiko Rainbow Kamera App / ©Mirko Drescher
Wiko Rainbow Kamera App / ©Mirko Drescher

Leistungstechnisch ist das Wiko Rainbow bei einem Preis von rund 160 Euro nicht auf dem Level eines Samsung Galaxy S5 oder LG G3, doch das muss es auch nicht. Das Rainbow hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Herstellern. Die installierte Android Version 4.2.2 ist fast reinweg original Android Standard geblieben. Wiko hat nur hier und da die Oberfläche für das Rainbow angepasst, was somit für einen geringe Speicherauslastung sorgt. Damit kann das Wiko Rainbow – mit einem 1,3 GHZ Media TEK Quad-Core Prozessor fast identischen Leistungen bringen wie Smartphones mit größeren Prozessoren. Dabei ist aber zu beachten, das nur normal und einfache Anwendungen gemeint sind. Wenn es natürlich um Spiele geht die mehr Rechenleistung beanspruchen, ist das Wiko Rainbow nicht unbedingt das perfekte Smartphone zum zocken.

Ausgeliefert werden die derzeitigen Wiko Rainbow mit der Android Version 4.2.2. Dabei ist Pures Android aufgespielt. Ja – zwar nur in der Version 4.2.2, aber dafür ohne Schnick oder Schnack zugepackt von Wiko – so wie es gewöhnlich LG und Samsung mit Ihren extra Oberflächen gern tun. Doch Wiko hat dem Rainbow schon jetzt ein neues Update zum Download zur Verfügung gestellt. Man kann derzeit das Wiko Rainbow auf Android 4.4.2 updaten, was das Rainbow noch näher an die Große Konkurrenz bringt.

Um das Wiko Rainbow euch noch näher zu bringen, haben wir es einfach getestet und ein Video dazu gemacht. Sollten noch Fragen zum Wiko Rainbow bestehen, einfach in die Kommentare schreiben, wir helfen euch gern weiter.

Fotocredit: ©Mirko Drescher

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.