Vor Kurzem hat der beliebteste und erfolgreichste Messenger WhatsApp seine allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert. Wohl kaum einer der 450 Millionen Nutzer hat gelesen, welche Neuerungen es gibt. Ist Ihnen bewusst, dass Sie die Rechte an Ihren gesendeten Nachrichten und Medien abtreten. Da staunen Sie nicht schlecht.
WhatsApp hat Ihre Erlaubnis die gesendeten Bilder, Videos oder andere Inhalte zu verwenden. Nun könnte es passieren, dass Ihr wunderschönes aber privates Urlaubsfoto, bald irgendein Werbeplakat ziert. Dies kann unbequeme Folgen haben.


Sie werden vorher nicht gefragt, ob dies für Sie in Ordnung ist. Denken Sie daran, dem haben Sie in den AGB schon zugestimmt.
Noch ist nicht klar, ob WhatsApp von seinem Recht schon aktiv Gebrauch macht. Aber überlegen Sie, wie lange Sie noch warten wollen, bis dies der Fall ist. Schützen Sie Ihre Privatsphäre. Prüfen Sie Ihre Nachricht vor dem Senden. Verschicken Sie über WhatsApp keine Daten, die zu privat sind, als dass Sie diese mit einem Unternehmen teilen möchte. Dieses Unternehmen hat nämlich freie Hand die Inhalte zu verwenden und zu verkaufen.

Wie schütze ich meine Daten?

Im Internet werden zahlreiche Alternativen angeboten, die wesentlich seriöser mit Ihren Informationen umgehen. Ein Wechsel zu Anbietern wie beispielsweise Telegramm oder Surespot sollten Sie in Erwägung ziehen.
Der Nachteil ist, dass Sie Ihre Freunde dann nicht mehr erreichen. Außer diese wechseln gemeinsam mit Ihnen zu einem anderen Anbieter. Aber wenn WhatsApp die AGB nicht ändert, ist dies auch nur noch eine Frage der Zeit.

Wer aber gerne weiterhin den Dienst von WhatsApp nutzen möchte sollte in Zukunft vorher genau überlegen, welche Daten er dem Unternehmen schenkt. Denn Geld bekommen Sie für Werbung mit Ihren Fotos natürlich nicht. Zudem müssen Sie prinzipiell mit Haftungsansprüchen rechnen, wenn Sie urheberrechtlich geschützte Medien verbreiten.

Die Klauseln in den AGB sind sehr umstritten. Die Verbraucherzentrale Bundesverband reichte bereits Klage gegen das Unternehmen WhatsApp ein. Bleibt abzuwarten, welche Veränderungen in Zukunft für unsere Sicherheit geschaffen werden.

Fotocredit: SnackTV

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