Spielraum zur Aufrüstung

Diese Computer sind vor allem für traditionelle Bürotätigkeiten geeignet und hierfür auch vollkommen ausreichend. Wer hingegen seinen auch zum zocken nutzt und vor allem die aktuellsten Spiele ruckelfrei spielen möchte oder den Rechner für beispielsweise aufwendige Videobearbeitung benötigt, wird unweigerlich aufrüsten müssen. Die Baustellen heißen dann vor allem Grafikkarte und zusätzlicher Arbeitsspeicher. Bei der Berechnung für den benötigten Arbeitsspeicher kann man ruhig großzügigere Leistungsreserven einplanen. So ist es besser bei dem eigenen Gerät etwas mehr für den Arbeitsspeicher springen zu lassen, um auch für das folgende Betriebssystem oder die nächste Softwareversion gewappnet zu sein. Dies empfiehlt sich ebenso für den Fall, dass bei den täglichen Arbeitsprozessen mehrere Anwendungen simultan genutzt werden.

So ermitteln Sie den richtigen Arbeitsspeichertyp:

Die Aufbesserung der Arbeitsspeichermodule ist grundsätzlich auch nachträglich problemlos möglich. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Nutzung von mehr als 4GB RAM nur unter einem 64-Bit-Betriebssystem sinnvoll ist. Beschränkungen durch die Hardware sind kaum gegeben, da auch die Discountrechner in der Regel vier RAM-Slots besitzen. Die Aufrüstung des Schnäppchens vom Bürogerät zum Allrounder auch zur Freizeitbeschäftigung ist also relativ einfach. Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, wie viel Arbeitsspeicher nagerüstet werden kann und welchen Arbeitsspeichertyp Ihr PC benötigt, lassen sich diese Angaben schnell recherchieren. Hierfür braucht man keinen Experten, und am einfachsten geht es mit der geeigneten Software. Beispielsweise ruft das bloß 2 MB große Programm „Speicher Finder“ die notwendigen Informationen im BIOS des Computers ab und verweist den Nutzer dann gleich auf eine Website auf der sich der richtige Arbeitsspeicher erwerben lässt und empfiehlt sogar das günstigste Produkt das den Rechnerkonfigurationen entspricht.

Wie merke ich, wann ich mehr Arbeitsspeicher brauche?

Das zuverlässigste Anzeichen dafür, dass dem Computer der Arbeitsspeicher ausgeht ist definitiv der Verlust der gewohnten Geschwindigkeit. Wenn sie die anderen üblichen Verdächtigen hierfür ausschließen können, wie zum Beispiel ein überladener Desktop oder eine schlecht partitionierte Festplatte, liegt der Verdacht nahe, dass dem System nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. In Windows können Sie dies mit einem Blick in die Prozesse im Task-Manager prüfen. Lahmt der Rechner trotz des Schließens unnötiger Prozesse wird es wohl Zeit aufzurüsten. Nähere Informationen sowie ein umfangreiches Angebot finden Sie hier: www.speichermarkt.de.

Fotocredit: © leegillion - Fotolia.com

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