Smartwatches sind heutzutage das Gesprächsthema Nummer eins bei allen Technikverliebten. Lange haben sie alle auf die Veröffentlichung der ersten Computer-Uhr gewartet, wie sie zum Beispiel Samsung mit seiner „Galaxy Gear“ auch kürzlich realisiert hat. Was wohl das Interessanteste bei den High-Tech-Armbanduhren ist, sind wohl neben einem langersehnten „Knight-Rider-Feeling“ auch noch die zahlreichen neuen und innovativen Verwendungsmöglichkeiten und Handhabungsvorteile, welche die neuen „Smartphone-Uhren“ mit sich bringen.

Grundlagen und Anwendungsgebiete

Smartwatches sind multifunktionale Armbanduhren mit einem Touch-Display, über den sie bedient werden. Die integrierten Funktionen werden dabei über ein eigenes Betriebssystem gesteuert. Grundsätzlich funktionieren sie wie ihre großen Brüder, die Smartphones, nur in einer abgespeckten Variante. Mit Hilfe von verschiedensten Sensoren können bestimmte Umgebungszustände erfasst werden. Die ausgewerteten Ergebnisse kann der Benutzer dann passend zur aktuellen Situation nutzen. Per Synchronisierung kann die Smartwatch mit dem eigenen kompatiblen Smartphone verknüpft werden. Somit können die Funktionen des eigenen Smartphones, wie beispielsweise die Telefonie oder das Internet, allein vom Handgelenk aus gesteuert werden. Durch diverse Apps kann der Nutzer seine moderne Armbanduhr individuell aufrüsten.

Neben den typischen Smartphone-Funktionen, wie dem Telefonieren, SMS- und Email-Schreiben oder einer Erinnerungsfunktion, sollen die neuen Smartwatches vor allem im Medizin- und Sportbereich zum Einsatz kommen. Die eingebaute Sensorik soll dabei benötigte körperbezogene Werte wie den Puls messen können. Per GPS-Funktion sollen sie auch noch Aktivitäten und Strecken erfassen können, was vor allem für Sportler sehr interessant ist.

Aktuell und in Zukunft

Vorerst werden Smartwatches nur als „Zweitbildschirm“ für das eigene Smartphone dienen, doch in Zukunft sollen sie auch als eigenständige Geräte fungieren. Dazu sollen unteranderem Kameras, ein interner Speicher für die eigenen Medien und ein eigener Sim-Kartenslot integriert werden. Auch sind zurzeit die Apps für die Smartphone-Uhren eher Mangelware, was sich auch mit der Zeit natürlich erst entfalten wird. Deshalb kann man schon auf neue Generationen der Smartwatches gespannt sein.

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