Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Es wird nicht nur früher dunkel, auch die Temperaturen fallen stetig. Zeit aufzuräumen um das alte Jahr – langsam aber sicher – hinter sich zu lassen.

Wer aufräumt sollen gleichzeitig aussortieren. Okay zugegeben es dauert länger als gewöhnliches Aufräumen, allerdings hinterlässt das gezielte ausmotten ein sehr erfrischendes Gefühl.

Wann hast du zuletzt aussortiert und deinen Hausstand minimiert?

Aus einer Laune heraus habe ich Anfang der Woche angefangen auszusortieren – aus Schränken, Regalen, Kisten, Kartons und vielem mehr. Dabei bin der goldenen Regel gefolgt, alle Dinge zu entfernen, welche die letzten 2 Jahre gefühlt nicht mehr aktiv benötigt wurden oder regelrecht verstaubt sind.

Ausgenommen von dieser Aktion waren Bücher, denn Bücher gehen irgendwie immer, tragen sie doch so viel Wissenswertes und Lehrhaftes in sich.

Begonnen habe ich ganz klassisch mit meinem Kleiderschrank. Es sind sage und schreibe 2 große blaue Säcke zusammengekommen, inklusive Handtaschen und Schuhen. Von abgetragen über ausgewaschen bis hin zu nicht mehr modern – ich habe mich von allem getrennt, was ich just in dem Moment nicht anziehen wollen würde.

Minimalismus, weniger ist mehr 2

Weiter ging es mit einem neuen Sacken quer durch alle Zimmer, Schränke, Schubladen und Regale. Dekorationsgegenstände, Kerzenhalter und Nippes, woher kommen diese ganzen Dinge, stellte sich mir immer wieder die Frage. Mit jedem Teil hatte ich immer die Frage im Hinterkopf, werde ich es vermissen. Nein? Also ab damit, in den blauen Sack.

Nach gefühlten 5 Stunden, es waren sicher weniger, war auch das erledigt. Es ging die nächsten Tage weiter mit herumstehenden Kartons, die man immer aufhebt, für den Fall, dass man mal etwas verschicken möchte, alten Zeitschriften in denen irgendwo ein wichtiger oder interessanter Artikel schlummert und in der Garage herumstehenden Kisten, die noch von der letzten Ausräumaktion herumstanden.

Als ich gestern Abend auf dem Sofa saß und die Woche Revue passieren ließ – blickte ich um mich herum, mich überkam das Gefühl großen Glücks. Gleichzeitig macht sich vermehrt das Gefühl von Befreiung und Entlastung breit.

Ich glaube ich bin verliebt in „weniger ist mehr“.
Ich habe übrigens heute Morgen die Säcke erneut durchsortiert und diese teilweise entsorgt. Alles gut Erhaltene und dennoch nicht mehr von mir benötigte, habe ich bei verschiedenen sozialen Einrichtungen abgegeben.

Wann hast du zuletzt aussortiert und deinen Hausstand minimiert? Ich habe mir gerade eben einen neuen Termin für März nächsten Jahres in meinen Kalender geschrieben, denn diese Aktion werde ich nicht nur irgendwann wiederholen, sondern regelmäßig in mein zukünftiges Leben einbauen.

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