Die Spatzen – in Form von Elon Musk – haben es bereits zu Beginn des Jahres 2016 von den Dächern gepfiffen. Tesla möchte gerne auch im irischen Markt Fuß fassen und plant dementsprechende Expansionen. Nachdem sich die Realisierung in diesem Jahr nicht mehr umsetzen lässt, soll es im kommenden Jahr so weit sein.

An den Plänen, dass Tesla nach Irland expandieren und dort seine Elektrofahrzeuge an den Mann bringen möchte, hat sich laut Aussage des Unternehmens nach wie vor nichts geändert. Peter Bardenfleth-Hansen, seinerseits zuständiger Verkaufsleiter für Skandinavien und weitere nordische Länder, bestätigte in einem Interview mit der irischen Zeitung „The Irish Times“, dass die Firma das Jahr 2017 als neues Ziel für die Realisierung ihres Vorhabens anvisiert.

Tesla Standort in Irland weiter unbekannt

Nichts hat sich jedoch an der Tatsache geändert, dass Tesla bis zum heutigen Tag keine genauen Auskünfte darüber geben möchte, wo der erste Tesla-Store inklusive Service-Center seine Pforten öffnen soll. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es aufgrund der Lage und der Bevölkerungsdichte in der Hauptstadt Dublin sein wird.

In der gleichen Stadt plant das Unternehmen übrigens ebenso eine Supercharger-Station. Weitere sollen dann in Belfast, Corc und Galway folgen. Einen genauen Termin für die jeweilige Eröffnung gibt es zwar noch nicht, allerdings bestätigte Bardenfleth-Hansen, dass sowohl der Store wie auch die vier Supercharger-Stationen am selben Tag eröffnen werden.

Besonderer Anreiz für Elektroauto-Käufer

Bisher sind elektronische Fahrzeuge in Irland noch nicht so wirklich beliebt. Die irische Regierung lockt ihre Bevölkerung aber mittlerweile mit einer steuerlichen Gutschrift von bis zu maximal 5.000 Euro. Dies gepaart mit der Tatsache, dass es im kommenden Jahr sowohl ein Service-Center wie auch vermehrt Ladestationen geben wird, könnte den Anteil der Elektrofahrzeuge in Irland deutlich in die Höhe schnellen lassen.

Ab und zu ist es sogar jetzt schon möglich ein Tesla-Fahrzeug auf den irischen Straßen zu bewundern. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um vom Unternehmen importierte Fahrzeuge, sondern um Modelle, die sich die jeweiligen Fahrzeugbesitzer selbst aus dem Ausland bestellt haben.

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