Individuelle Zahnimplantate sind entscheidend für die Lebensqualität. Wer unter Zahnverlust leidet, ist nicht nur gesundheitlich eingeschränkt, sondern immer auch ästhetisch.

In jedem Alter kann es zu Zahnverlust kommen: Bei Jugendlichen sind es häufig Sportunfälle, während bei Menschen mittleren Alters vor allem Zahnbetterkrankungen oder Karies zum Zahnverlust führen. Und im fortgeschrittenen Alter verursacht Parodontitis Zahnverlust und Knochenschwund.

Die Lösung heißt dann Implantologie. Dies bezeichnet die Arbeit mit Zahnimplantaten. Dabei werden künstliche Zahnwurzeln anstelle fehlender Zähne in den Kieferknochen eingepflanzt, verwachsen dort mit dem Knochen und werden zu einem festen Bestandteil des eigenen Kiefers. Schließlich wird auf diesem Teil des Implantats der tatsächliche Zahnersatz angebracht in Form einer Krone, Brücke, eines Stegs oder eines sogenannten Teleskops.

Hohe Qualität und Verträglichkeit

Individuelle Zahnimplantate sind entscheidend für die Lebensqualität. Wer unter Zahnverlust leidet, ist nicht nur gesundheitlich eingeschränkt, sondern immer auch ästhetisch. Und gerade deshalb kommt es bei Implantaten auf eine hohe Qualität und Verträglichkeit an.

Gerade die Verträglichkeit ist ein wichtiges Thema. Bei Menschen mit einer genetisch bedingten Entzündungsneigung kann eine Unverträglichkeit im Mundraum zu chronischen Darmentzündungen, rheumatischen Erkrankungen, zu Entzündungen in den Blutgefäßen, Bluthochdruck sowie zu allergischen Reaktionen des Körpers und mehr führen. Deshalb setzt die moderne Implantologie auf den Werkstoff Titan. Dieser ist seit langem erforscht, und nach wissenschaftlicher Meinung gibt es keine Allergien auf Titan. Denn Titan ist biokompatibel und hat dementsprechend keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung. Damit wirkt sich Titan nicht negativ auf den Menschen aus und ist deshalb das herausragende Material für alle Implantate.

Implantate abhängig vom Gesundheitszustand

Grundsätzlich eignen sich Implantate für jeden Patienten, der unter Zahnverlust leidet – aber es kommt auch auf den Gesundheitszustand an. Denn auch die hochwertigsten Implantate kommen bei manchen schweren Erkrankungen nicht in Frage. Dazu zählen unter anderem noch nicht verheilte Wunden und bestimmte Knochenleiden. Das ist jedoch selten der Fall, denn selbst beispielsweise bei Osteoporose, also Knochenschwund, kann der Implantologe bestimmte Maßnahmen treffen, um das Implantat behutsam einzusetzen. Wichtig ist nur, dass sowohl im Vorfeld die Knochendichte bestimmt wird als auch, dass bei der Operation spezielle Techniken eingesetzt werden, um dem Implantat auch am DSC_1294_lowangegriffenen Kieferknochen besseren Halt zu verschaffen.

Ebenfalls können eine unbehandelte oder nicht gut eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie schwere Herz-Kreislaufkrankheiten den Implantation-Erfolg gefährden. Es ist immer Aufgabe des Implantologen, mit dem Patienten dessen Krankheitsgeschichte durchzugehen und genau zu ermitteln, welche medizinisch einwandfreien Möglichkeiten sich anbieten. Denn dann sorgt ein professionelles und individuelles Implantat für neue Lebensfreude.

 

Alexander Litvak führt gemeinsam mit Dr.-medic stom. (RO) Yanina Litvak die Zahnarztpraxis Am Zoo in Düsseldorf (Grafenberger Allee). Die Praxis ist seit 1991 bekannt für moderne Zahnheilkunde, serviceorientierte Beratungskompetenz und innovative Behandlungsmethoden. In der ästhetischen Zahnheilkunde setzen die Zahnärzte und das versierte Team alle gängigen Methoden ein, um auf einer medizinischen Grundlage das Aussehen der Zähne langfristig zu verbessern. Dazu gehören Bleaching, Veneers, Zahnstellungskorrekturen und Zahnschmuck. www.praxis-litvak.de

Foto: Zahnarztpraxis am Zoo

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