Parallels Desktop zählt mittlerweile zu der beliebtesten und besten Desktop Virtualisierung auf dem Mac. Aufgrund der sehr guten Performance ist es problemlos möglich, virtuelle Maschinen auf einem iMac oder MacBook zu betreiben, ohne dass das System in die Knie geht.
Für unseren Test wurde ein 15 Zoll MacBook Pro (Early 2013) mit 8 GB RAM und einem 2,4 GHz Intel Core i7 Prozessor verwendet.

Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen ist es nun möglich, bei Installation eines Betriebssystems auszuwählen, für welchen Zweck das Ganze verwendet werden soll. Neben „Produktivität“, „Nur Spiele“ und „Design“ gibt es eine Auswahlmöglichkeit für „Softwareentwicklung“. Die virtuellen Maschinen werden demnach genau auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.
Die Installation von Windows 8.1 verlief schnell und unkompliziert, sodass man binnen weniger Minuten eine virtuelle Umgebung auf seinem Mac zur Verfügung stehen hat.

Es gibt zwar viele Alternativ-Programme, allerdings kommt man teilweise nicht um die guten alten Windows Programme herum, wodurch Windows auf einem Mac unverzichtbar wird.

parallels_1

Positiv fällt auf, dass die Win8 Integration in Parallels Desktop 10 um einiges besser geworden ist. So kann man selbst entscheiden, ob Windows 8 mit einem Startmenü oder als Kacheloberfläche dargestellt werden soll. Die bekannten Auflösungsprobleme wurden behoben, wodurch das Arbeiten auf dem Mac deutlich angenehmer von der Hand geht.

Um einen Wechsel von anderen Virtualisierungsprogrammen so angenehm wie möglich zu machen, bietet Parallels die Möglichkeit, andere virtuelle Umgebungen z.B. von VMWare Fusion zu konvertieren und diese mit Parallels Desktop 10 Enterprise Edition zu nutzen.

Die Konvertierung einer Windows 7 Maschine von knapp 20 GB im ausgeschalteten Zustand, hat mit Installation der Parallels Tools weniger als 10 Minuten gedauert. Hierzu muss gesagt werden, dass die VM auf einer SSD umgewandelt wurde.

parallels_2

Besonders spannend ist die Möglichkeit für Unternehmen, die Microsoft System Center Configuration (MSCC) Manager einsetzen. Sie können mit Parallels Mac Management die Funktionalität in der Form erweitern, dass von einer Management Console die Macs, das Mac Betriebssystem und das Windows-Betriebssystem (welches auf dem Mac eingesetzt ist) managen.

Fazit:

Parallels Desktop hat mit Version 10 der beliebten Desktop Virtualisierung einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Neben der Performance wurde auch die Integration von Windows 8.1 verbessert, was das Arbeiten sehr erleichtert.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Kommentieren Sie den Artikel