Es gibt ja hunderte Webseiten die erklären, wie man mit Google Adsense möglichst tausende von Euros verdienen kann und innerhalb kürzester Zeit damit finanziell unabhängig wird. Trugschluss, denn in der Realität sieht das Ganze nämlich komplett anders aus. Ich möchte an dieser Stelle darauf verzichten zu erklären, was Adsense genau ist. Das weiß man als Internet-Benutzer oder kann das auf anderen Blogs nachlesen. Vielmehr möchte ich hier einige Tipps geben, wie man dauerhafte Einnahmen darüber erzielt und sich vor der befürchteten Google-Kündigung schützen kann. Wohlgemerkt: Die Kündigung des Adsense-Accounts durch Google gilt lebenslänglich!

Tipp 1 – Prominente Platzierung

Adsense-Gurus empfehlen, die Anzeigen möglichst gut auf der Webseite zu platzieren. Leider sehe ich zu oft, dass die Platzierung der Werbeblöcke meist doch einfach nur so dahingeklatscht ist ohne jegliche Struktur. „Hauptsache ein Banner eingebaut“ ist da der falsche Ansatz. Man sollte schon auf das Drumherum achten. In welchem div-Container ist die Anzeige und wie ist der dimensioniert? Ist die Anzeige auch auf Mobilgeräten passend oder zerschießt sie jedes Responsive Design? Ist die farbliche Gestaltung der Adsense-Werbeblöcke der Seite angepasst oder setzt sich das Farbkonzept deutlich ab? Prüfe alle diese Punkte. Ob eine Anzeige besser funktioniert in einem passenden Farbdesign oder eben im Kontrastprogramm zur Webseite kann man pauschal nicht sagen. Das muss jeder User selbst ausprobieren und testen.

Tipp 2 – zentral-gesteuerte Platzierung

Es ist wenig sinnvoll z. B. in WordPress-Beiträgen immer den jeweiligen Code einzufügen. Das Problem entsteht nämlich dann, wenn man hunderte Beiträge durchsuchen muss, um alle Anzeigen mal entfernen zu können oder auszutauschen. Daher empfehle ich, möglichst auf Plugins zurückzugreifen, die Anzeigen zentral-gesteuert in die Beiträge beamen. Die Pluginsuche wird da helfen. Auch hier gilt: Jeder Blogger muss für sich die idealste Möglichkeit testen und herausfinden. Eine Universallösung gibt es nicht. Bei Somutech.de ist es z. B. eine komplett eigene Umprogrammierung des Themes und Implementierung der Anzeigen – sogar für jeden Autor individuell. Auch das ist möglich – fortgeschrittene WP-Kenntnisse vorausgesetzt.

Tipp 3 – Regelmässiger Content

Es gibt eine einfache Regel, mit der man die Adsense-Einnahmen sogar vorplanen kann: CONTENT! Ja, wer regelmässig (z. B. täglich) bloggt und Content erstellt, wird sich über steigenede Adsense-Erträge freuen. Je mehr Besucher, desto mehr Einnahmen. Es gibt keine CTR von 0,000000. Unmöglich! Also schreibe regelmässig und durchgehend und Du wirst Geld mit Adsense verdienen. Der Weg erfordert Geduld, aber diese zahlt sich hintenraus aus.

Tipp 4 – KEINE eigenen Klicks

Wenn nicht sogar der wichtigste Tipp: KLICKE NIEMALS SELBST AUF DEINE ANZEIGEN. Auch nicht zu Testzwecken! Google verzeiht zwar mal einen oder zwei eigene Klicks, weil es eben mal passieren kann. Aber wer täglich auf die eigenen Anzeigen klickt, wird schneller gekündigt, als man gucken kann. Selbst wenn Dich eine Anzeige anspricht und das Thema Dich interessiert, klicke NICHT. Suche die entsprechende Zielseite über google aber klicke NIEMALS auf Deine eigene Seite!

Tipp 5 – KEINE Aufforderungen zu Klicks

Google ist schlauer als Du denkst und kann Verbindungen zu Webseiten viel genauer herstellen, als man das vielleicht möchte. So weiß Google, wenn ein User auf Deinem Blog A klickt. Sollte der gleiche User auf Deinem zweiten und dritten Blog auch auf die Anzeigen klicken, weil Du dem User das gesagt hast, DANN WEISS GOOGLE DAS und wird das u. U. als sogenannte „forced click“ abstrafen. Im schlimmsten Fall droht auch dort die Account-Kündigung. Übrigens: Kündigt Google Dein Adsense Account, verfallen alle bisher aufgelaufenen Einnahmen und es gibt NIX. Beauftrage niemanden damit, auf Deine Anzeigen zu klicken und kaufe auch nicht dubiose Klick-Angebote, die man im Netz findet.

Tipp 6 – Teste verschiedene Anzeigen

Wie oben schon erwähnt sind Test von verschiedenen Platzierungen, Farben und Anzeigengrössen unerlässlich. Google bietet Dir ausführliche Statistiken zu den Erfolgen der einzelnen Anzeigenblöcke und daraus kannst Du sehen, welche davon gut laufen und welche weniger gut. Nutze das!

Tipp 7 – Geduld ist Dein Freund

Content ist Gold wert, aber Du brauchst Geduld! Deine Adsense-Einnahmen werden allmählich steigen, wenn Du den inneren Schweinehund überwindest und regelmässig bloggst. Sei kreativ und habe Geduld.

Wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du sicher schon bald eine deutliche Steigerung Deiner Adsense-Einnahmen bemerken. Wichtig ist: Lass Dich nicht von dubiosen Gurus dazu verführen, irgendwelche Adsense-Booster zu kaufen oder in Adsense-Klicker-Gruppen bei Facebook die berühmten „Exchange“-Angebote zu nutzen. Das bringt vorne und hinten nichts. Adsense braucht Zeit und belohnt mit Geld. Ich wünsche Dir viel Glück und viel Geld!

1 Kommentar

  1. Der Artikel hat mich bei einer Sache sehr inspiriert. Google Adsense funktioniert sicher besser in Blogs als auf normalen Informationswebseiten. Da diese Webseite nicht sehr oft verändert wird und der Adsense-Werbeblock immer das Gleiche anzeigt oder meist weniger als an guten Tagen. Mit der Farbe bin ich mir unsicher. Ich denke schon, dass sie sich abheben sollte. Ansonsten sind die Informationen ganz gut für Einsteiger die denken, dass man mit Google-Adsense reich werden kann. Danke für die Infos. Liebe Grüße, Michael Pröll

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